Explorer 4

Verschränkte Atome im Innsbrucker Quantennetzwerk
  • Ein naher, möglicherweise lebensfreundlicher Exoplanet mit Erdmasse
  • Sauerstoff in der Hochatmosphäre der Erde
  • Schlüsseleigenschaften von Asteroiden und Kometen simulieren
  • Terahertz-Strahlung mit Spinwellen gekoppelt
  • Mehr Leistung für die Laserkommunikation im All
  • Neun neue und exotische Geschöpfe für den Pulsar-Zoo
  • Erstmals zwei Quantenpunkte gekoppelt
  • Elektronenpulse mit einer Dauer von nur 53 Attosekunden
  • Ein neuer Ansatz zur Lösung des Rätsels um die Dunkle Energie
  • Neues optisches Beschichtungssystem: Kein Beschlagen und unerwünschte Reflexionen mehr
  • James-Webb-Weltraumteleskop identifiziert Herkunft eisiger Bausteine des Lebens
  • Dieser physikalische Effekt gilt auch in der Quantenwelt
  • Lexikon
  • Physik für Schüler
  • Specials
  • Explorer 4
    Explorer 4
    Land: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    Betreiber: Army Ballistic Missile Agency
    COSPAR-Bezeichnung: 1958-005A
    Missionsdaten
    Masse: 25,5 kg
    Start: 26. Juli 1958
    Startplatz: Cape Canaveral
    Trägerrakete: Juno I
    Status: verglüht
    Bahndaten
    Umlaufzeit: 110,2 min
    Bahnneigung: 50.3°
    Apogäum: 2213 km
    Perigäum: 263 km
    Exzentrizität: 0.1279

    Explorer 4 war ein Satellit des Explorer-Programms der NASA, der am 26. Juli 1958 von einer Juno-I-Rakete in seine Umlaufbahn gebracht wurde. Die Arbeitsgruppe um James Van Allen bestückte den Satelliten mit Messinstrumenten, die detaillierte Messungen von geladenen Teilchen (Protonen und Elektronen) im Magnetfeld der Erde ermöglichten. Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des amerikanischen Verteidigungsministeriums benutzte diesen Satelliten zur Erforschung des Van-Allen-Gürtels und die Auswirkungen von Nuklearexplosionen auf den Gürtel sowie die Magnetosphäre der Erde. Die Telemetrie des Satelliten analysierte die drei Atombombentests im Rahmen der Operation Argus.[1] Die Mission wurde sechs Monate lang vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.[2]

    Die Interpretation der Daten wurde durch unerwartete Trudelbewegungen des Satelliten erschwert. Er sendete am 5. Oktober 1958 seine letzten Signale, vermutlich aufgrund einer Batterieermüdung. Nach 454 Tagen im Orbit stützte er am 23. Oktober 1959 in die Atmosphäre.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Informationen zum Charged Particle Detector-Experiment
    2. Herlihy, Ed (Narrator). Project Argus — “Greatest Experiment”: 3 A-Blasts In Space [video]. Universal International News.  9. September 2012. 29s.  „“To monitor the radiation shell in outer space, the satellite Explorer 4 was launched. And all of this in a secrecy not broken for six months.”“
    Vorlage:Navigationsleiste Raumfahrtmission 1958

    Die News der letzten Tage

    03.02.2023
    Quantencomputer
    Verschränkte Atome im Innsbrucker Quantennetzwerk
    Gefangenen Ionen wurden bisher nur über kurze Distanz im Labor miteinander verschränkt, doch nun haben Teams der Universität Innsbruck zwei Ionen über eine Distanz von 230 Metern Luftlinie miteinander verschränkt.
    03.02.2023
    Exoplaneten | Biophysik | Astrobiologie
    Ein naher, möglicherweise lebensfreundlicher Exoplanet mit Erdmasse
    Ein Team von Astronominnenund Astronomen hat einen Exoplaneten von der Masse der Erde entdeckt, der in der habitablen Zone des roten Zwergsterns Wolf 1069 kreist.
    02.02.2023
    Atomphysik | Geophysik
    Sauerstoff in der Hochatmosphäre der Erde
    In einer Untersuchung der Zusammensetzung der oberen Atmosphäre der Erde wurde ein erhöhtes Vorkommen von 18O nachgewiesen – einem schwereren Isotop mit 10 anstelle von acht Neutronen wie bei 16O.
    01.02.2023
    Kometen und Asteroiden
    Schlüsseleigenschaften von Asteroiden und Kometen simulieren
    Mit Simulationen, die feinere Details modellieren als je zuvor, haben Forscher*innen eine Schlüsselphase bei der Entstehung von Planeten in unserem Sonnensystem modelliert.
    02.02.2023
    Teilchenphysik | Festkörperphysik | Quantenphysik
    Terahertz-Strahlung mit Spinwellen gekoppelt
    Ein internationales Forschungsteam hat eine neue Methode zur effizienten Kopplung von Terahertz-Wellen mit deutlich kurzwelligeren, sogenannten Spinwellen entwickelt.
    31.01.2023
    Satelliten und Sonden | Quantenoptik
    Mehr Leistung für die Laserkommunikation im All
    Sie fliegen hoch über unseren Köpfen und sind für unsere global vernetzte Welt unabdingbar: Satelliten - Um ihre Daten untereinander sowie mit Bodenstationen auszutauschen, haben sie lange Zeit mit Funkwellen gearbeitet.
    26.01.2023
    Sterne
    Neun neue und exotische Geschöpfe für den Pulsar-Zoo
    Neun Millisekunden-Pulsare, die meisten in seltenen und teils ungewöhnlichen Doppelsystemen: Das sind erste Ergebnisse einer gezielten Durchmusterung mit dem MeerKAT-Teleskop in Südafrika.
    27.01.2023
    Festkörperphysik | Quantenphysik
    Erstmals zwei Quantenpunkte gekoppelt
    Eine winzig kleine Veränderung bedeutet in der Quantenphysik einen großen Durchbruch: Einem internationalen Forschungsteam aus Bochum und Kopenhagen ist es gelungen, zwei Quantenpunkte in einem Nanochip zu koppeln.
    25.01.2023
    Teilchenphysik | Elektrodynamik | Quantenoptik
    Elektronenpulse mit einer Dauer von nur 53 Attosekunden
    Mit ultraschnellen Laserblitzen hat eine Forschungsgruppe in Stuttgart den bisher kürzesten Elektronenpuls erzeugt und gemessen.
    26.01.2023
    Relativitätstheorie | Quantenphysik | Astrophysik
    Ein neuer Ansatz zur Lösung des Rätsels um die Dunkle Energie
    Was steckt hinter der Dunklen Energie – und was verbindet sie mit der von Albert Einstein eingeführten kosmologischen Konstanten?
    25.01.2023
    Thermodynamik | Festkörperphysik | Optik
    Neues optisches Beschichtungssystem: Kein Beschlagen und unerwünschte Reflexionen mehr
    Optiken, die nicht beschlagen und kaum reflektieren – das ist künftig dank eines neuen optischen Beschichtungssystems möglich.
    24.01.2023
    Teleskope | Astrophysik | Astrobiologie
    James-Webb-Weltraumteleskop identifiziert Herkunft eisiger Bausteine des Lebens
    Interstellare Molekülwolken gelten als Wiegen von Planetensystemen: Ein internationales Forschungsteam entdeckt mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops das tiefst gelegene und kälteste Eis, das je in einer solchen Molekülwolke nachgewiesen wurde.