Lander

Schärfster Blick in den Kern eines Quasars
  • Chemielehrbücher: Es gibt keine Kohlensäure - Falsch!
  • Ein Quant als Winkel
  • Akustische Quantentechnologie: Lichtquanten mit Höchstgeschwindigkeit sortiert
  • Rekonstruktion eines ungewöhnlichen Gravitationswellensignals
  • Bläschenbildung: Siedeprozess deutlich genauer als bisher beschrieben
  • Neues vom Wasserstoff: Erkenntnisse über Planeten und Sterne
  • Kosmische Schokopralinen: Innerer Aufbau von Neutronensternen enthüllt
  • Neue Aspekte der Oberflächenbenetzung
  • Achtung Astronauten! Künstlicher Winterschlaf schützt vor kosmischer Strahlung
  • Mit Neutronen-Spin-Uhren auf der Spur von Dunkler Materie
  • Wenn ein Stern die Hüllen fallen lässt
  • Nano-Bauteile clever voneinander gelöst
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  • Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Lander (Begriffsklärung) aufgeführt.
    Modell des Viking-1-Landers

    Lander ist die allgemeine Bezeichnung einer Raumsonde, die auf einem Himmelskörper wie einem Planeten oder Mond landet,[1] um dort Forschung zu betreiben. Die Landung auf einem Himmelskörper gilt als das technisch schwierigste Konzept einer Raumsonde, wobei die anschließende Rückkehr mit Proben von dessen Oberfläche eine weitere Steigerung des Schwierigkeitsgrades darstellt. Ein jeweils anderes Konzept der Raumsonde verfolgt einerseits der Orbiter, der einen Himmelskörper umkreist, und andererseits die Vorbeiflugsonde.

    Übersicht

    Es wird zwischen harter Landung und weicher Landung unterschieden. Bei der harten Landung werden keine Vorkehrungen getroffen, um das Landegerät vor dem Aufprall zu schützen (wurde in den ersten Jahren der Raumfahrt praktiziert), oder das Landegerät wird so konstruiert, dass es den Aufschlag unbeschadet überstehen kann, wenn es in den Boden eindringt (siehe hierzu Penetratoren).

    Bei einer „weichen“ Landung hingegen werden geeignete Maßnahmen getroffen, um den Lander so sanft auf der Oberfläche des Himmelskörpers aufsetzen zu lassen, dass die Landesonde dabei voll funktionsfähig bleibt. Eine „weiche“ Landung kann jedoch, gemessen an den für einen Menschen üblichen Maßstäben, sehr unsanft sein, z. B. wenn ein Lander mit 30 km/h Geschwindigkeit auf der Venus aufsetzt, nur gebremst durch die dichte Atmosphäre (ohne Fallschirm).

    Bislang wurden Lander bei folgenden Himmelskörpern eingesetzt:

    In den nächsten Jahren sind weitere Lander zum Mars (ExoMars usw.) geplant. Langfristig wird für die Jahre nach 2015 über Lander für Europa und Titan sowie langlebige Lander für die Venus nachgedacht.

    Siehe auch

    Wiktionary: Lander – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelbelege

    1. LanderDuden, Bibliographisches Institut; 2016

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