William Cranch Bond

Energierekord bei der Kernfusion
  • Ein tiefer Blick in winzige Poren
  • Ein ultrarobuster Zeitkristall
  • Magnetischer Startpunkt von Jets aus dem zentralen Schwarzen Loch in Perseus A
  • Der Röntgenhimmel öffnet sich für die Welt
  • Weder Verstärkung noch Verluste werfen Licht aus der Bahn
  • Grenzen der Wettervorhersage: Wie weit können wir in die Zukunft schauen
  • Physikalisches Qubit samt Fehlerkorrektur
  • Der verräterische Sound der Vulkane
  • Hubble findet Wasserdampf in der Atmosphäre eines kleinen Exoplaneten
  • Leichtestes Schwarzes Loch oder schwerster Neutronenstern
  • Auf dem Weg zum Quantum des Schalls
  • Zweites Bild des Schwarzen Lochs in M87: der Schatten bleibt bestehen
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    William Cranch Bond

    William Cranch Bond (* 9. September 1789 in Falmouth, District of Maine, Mass. (heutiges Portland, Maine), USA; † 29. Januar 1859 in Cambridge, Massachusetts, USA) war ein amerikanischer Astronom. Er entdeckte Hyperion, den achten Mond des Planeten Saturn.

    Bond war hauptsächlich Autodidakt und Uhrmacher in Boston. 1812 wurde er ein passionierter Amateurastronom. 1815 reiste er nach Europa um Observatorien zu studieren, da er ein mögliches Observatorium in Harvard plante. 1832 wurde Bond in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

    1839 wurde diese Sternwarte, das Harvard-College-Observatorium, gegründet und Bond wurde ihr erster Direktor. 1847 erhielt das Observatorium ein Fernrohr mit 42,5 cm Öffnungsweite, der für die nächsten zwanzig Jahre das größte Fernrohr der Welt darstellte. Damit untersuchte Bond intensiv Sonnenflecken, den Orionnebel und den Saturn. Zusammen mit seinem Sohn George Phillips Bond, entdeckte er im Jahre 1848 – unabhängig zur gleichen Zeit wie der Engländer William Lassell – den Mond Hyperion.

    Bond war ein Pionier der Astrofotografie. Gemeinsam mit John Adams Whipple fertigte er 1850 die erste Daguerreotype eines Sterns an, der Wega. Bond und Whipple erstellten darüber hinaus detaillierte Fotografien des Erdmondes.

    Nach William Cranch Bond und seinem Sohn George Phillips Bond ist der Mondkrater Bond benannt, ebenso der Asteroid (767) Bondia.[1] Auf dem Saturnmond Hyperion wurde ein Bergrücken nach ihm benannt.

    Literatur

    • Charles Couston Gillespie: Dictionary of Scientific Biography, vol 2. Charles Scribner's Sons, New York 1970–80, ISBN 0-684-80588-X

    Weblinks

    Einzelnachweise

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