Dem Rätsel der Materie auf der Spur

Physik-News vom 28.02.2020


Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben eine Eigenschaft des Neutrons so genau wie noch nie vermessen. Dabei fanden sie heraus, dass das Elementarteilchen ein deutlich kleineres elektrisches Dipolmoment hat als bisher angenommen. Damit ist es auch unwahrscheinlicher geworden, dass eben dieses Dipolmoment helfen kann, die Herkunft der gesamten, heute im Universum existierenden Materie zu erklären. Dieses Ergebnis erzielten die Forschenden mithilfe der Quelle für ultrakalte Neutronen des PSI. Sie veröffentlichen es heute im Fachblatt Physical Review Letters.

Beim Urknall entstand sowohl die Materie des Universums als auch die sogenannte Antimaterie – so zumindest die gängige Theorie. Da sich die beiden allerdings gegenseitig auslöschen, muss ein Überschuss an Materie entstanden sein, der bis heute übrig blieb. Die Ursache für diesen Materie-Überschuss ist eines der grossen Rätsel der Physik und Astronomie. Einen Hinweis auf das dahinterliegende Phänomen hoffen Forschende unter anderem mithilfe von Neutronen zu finden, den elektrisch ungeladenen Elementarbausteinen der Atome. Die Vermutung: Hätte das Neutron ein sogenanntes elektrisches Dipolmoment (kurz: nEDM) mit einem messbaren Betrag ungleich null, könnte dahinter das gleiche physikalische Prinzip stecken, das auch den Überhang an Materie nach dem Urknall erklären würde.


Die beiden Physiker Philipp Schmidt-Wellenburg und Georg Bison, Wissenschaftler am Labor für Teilchenphysik des PSI.

Publikation:


C. Abel et al.
Measurement of the permanent electric dipole moment of the neutron
Physical Review Letters 28. Februar 2020 (online)

50'000 Messungen

Die Suche nach dem nEDM lässt sich alltagssprachlich ausdrücken als die Frage, ob das Neutron ein elektrischer Kompass ist oder nicht. Schon lange ist klar, dass das Neutron ein magnetischer Kompass ist und auf ein Magnetfeld reagiert, oder im Fachjargon: ein magnetisches Dipolmoment hat. Sollte das Neutron zusätzlich auch ein elektrisches Dipolmoment haben, wäre dessen Wert sehr viel geringer – und daher ungleich schwieriger zu messen. Das haben bereits frühere Messungen anderer Forschungsgruppen ergeben. Daher mussten die Forschenden am PSI bei ihrer jetzigen Messung das lokale Magnetfeld mit hohem Aufwand sehr konstant halten. Selbst jeder Lastwagen, der auf der Landstrasse neben dem PSI vorbeifuhr, störte das Magnetfeld in einer für dieses Experiment relevanten Grössenordnung und musste daher aus den Versuchsdaten herausgerechnet werden.

Auch die Anzahl der beobachteten Neutronen musste entsprechend gross sein, um eine Chance zu haben, ihr nEDM zu messen. Am PSI liefen die Messungen daher über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vermessen wurden sogenannte ultrakalte Neutronen, also Neutronen mit vergleichsweise langsamer Geschwindigkeit. Alle 300 Sekunden wurde für acht Sekunden ein Bündel mit über 10’000 Neutronen zum Experiment gelenkt und untersucht. Insgesamt vermassen die Forschenden 50'000 solcher Bündel.

«Das war selbst für das PSI mit seinen Grossforschungsanlagen eine ziemlich umfangreiche Studie», sagt Philipp Schmidt-Wellenburg, Forscher am nEDM-Projekt vonseiten des PSI. «Aber genau das ist heutzutage nötig, wenn wir nach Physik jenseits des Standardmodells suchen.»

Suche nach «neuer Physik»

Das neue Resultat hat ein Zusammenschluss von Forschenden an 18 Instituten und Hochschulen in Europa und den USA, darunter der ETH Zürich, Universität Bern und Universität Freiburg (Schweiz), ermittelt. Die Daten hatten sie an der Quelle für ultrakalte Neutronen des PSI gesammelt. Die Forschenden hatten dort über zwei Jahre hinweg Messdaten gewonnen, sie in zwei Teams sehr sorgfältig ausgewertet und dadurch ein genaueres Ergebnis als je zuvor erhalten.

Das nEDM-Forschungsprojekt ist Teil der Suche nach sogenannter «neuer Physik», die über das sogenannte Standard-Modell hinausgeht. Nach dieser wird auch an noch grösseren Anlagen wie dem Large Hadron Collider LHC des CERN gesucht. «Die Forschung am CERN geht in die Breite und sucht allgemein nach neuen Teilchen und deren Eigenschaften», erläutert Schmidt-Wellenburg. «Wir dagegen gehen in die Tiefe, denn wir schauen lediglich eine Eigenschaft eines Teilchens an, des Neutrons. Dafür aber erreichen wir in diesem Detail eine Genauigkeit, die der LHC vielleicht erst in 100 Jahren erlangen würde.»

«Letztlich», so Georg Bison, der wie Schmidt-Wellenburg Forscher im Labor für Teilchenphysik am PSI ist, «zeigen verschiedene kosmologische Beobachtungen Abweichungen vom Standardmodell. Im Labor dagegen hat man sie noch nicht nachstellen können. Das ist eine der sehr grossen Fragen der modernen Physik und macht unsere Arbeit so spannend.»

Noch genauere Messungen geplant

Mit ihrem neuesten Experiment ist es den Forschenden nicht anders ergangen. «Auch unser jetziges Ergebnis hat einen Wert für nEDM ergeben, der zu klein ist, um ihn mit unseren bisherigen Instrumenten zu messen – der Wert ist zu nahe an Null», so Schmidt-Wellenburg. «Es ist damit also unwahrscheinlicher geworden, dass das Neutron hilft, den Materie-Überschuss zu erklären. Aber ganz ausgeschlossen ist es weiterhin nicht. Und in jedem Fall ist die Wissenschaft am genauen Wert des nEDM interessiert, um zu erfahren, ob sich hierüber neue Physik entdecken lässt.»

Daher ist die nächste, noch genauere Messung bereits in Planung. «Als wir im Jahr 2010 die jetzige Quelle für ultrakalte Neutronen hier am PSI in Betrieb genommen haben, wussten wir bereits, dass das restliche Experiment ihr noch nicht gerecht wird. Daher bauen wir derzeit ein entsprechend grösseres Experiment auf», erklärt Bison. Ab 2021, so sehen die PSI-Forschenden vor, soll daran die nächste Messreihe des nEDM starten und die jetzige wiederum in ihrer Genauigkeit übertreffen.

«Wir haben in den letzten zehn Jahren sehr viele Erfahrungen gesammelt und sie für die stetige Optimierung unseres Experiments nutzen können – sowohl hinsichtlich unserer Neutronenquelle als auch allgemein zur bestmöglichen Auswertung solch komplexer Daten in der Teilchenphysik», freut sich auch Schmidt-Wellenburg. «Die jetzige Publikation hat international einen neuen Standard gesetzt.»

Text: Laura Hennemann / Paul Scherrer Institut


Die News der letzten 14 Tage 11 Meldungen

28.11.2022
Elektrodynamik | Festkörperphysik
Wie man Materialien durchschießt, ohne etwas kaputt zu machen
Wenn man geladene Teilchen durch ultradünne Materialschichten schießt, entstehen manchmal spektakuläre Mikro-Explosionen, manchmal bleibt das Material fast unversehrt.
25.11.2022
Sonnensysteme | Astrophysik
Im dynamischen Netz der Sonnenkorona
In der mittleren Korona der Sonne entdeckt ein Forscherteam netzartige, dynamische Plasmastrukturen – und einen wichtigen Hinweis auf den Antrieb des Sonnenwindes.
25.11.2022
Exoplaneten | Astrophysik
Rätselraten um einen jungen Exo-Gasriesen
Eine Foschergruppe hat einen Super-Jupiter um den sonnenähnlichen Stern HD 114082 entdeckt, der mit einem Alter von 15 Millionen Jahren der jüngste Exoplanet seiner Art ist.
24.11.2022
Teilchenphysik | Festkörperphysik | Quantenphysik
Spin-Korrelation zwischen gepaarten Elektronen nachgewiesen
Physiker haben erstmals experimentell belegt, dass es eine negative Korrelation gibt zwischen den beiden Spins eines verschränkten Elektronenpaares aus einem Supraleiter.
23.11.2022
Festkörperphysik | Quantenoptik
Lichtstrahlen beim Erlöschen zusehen
Ein Forschungsteam konnte erstmals messen, wie das Licht eines Leuchtzentrums in einem Nanodraht nach dessen Anregung durch einen Röntgenpuls abklingt.
22.11.2022
Exoplaneten | Teleskope
Weltraumteleskop JWST: Neues von den Atmospären von Exoplaneten
Beobachtungen des Exoplaneten WASP-39b mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) haben eine Fülle von Informationen über die Atmosphäre des Planeten geliefert.
21.11.2022
Galaxien | Schwarze Löcher | Teleskope
Schärfster Blick in den Kern eines Quasars
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern präsentiert neue Beobachtungen des ersten jemals identifizierten Quasars.
22.11.2022
Festkörperphysik | Physikdidaktik
Chemielehrbücher: Es gibt keine Kohlensäure - Falsch!
Die Existenz von Kohlensäure war in der Wissenschaft lange umstritten: theoretisch existent, praktisch kaum nachweisbar, denn an der Erdoberfläche zerfällt die Verbindung.
21.11.2022
Quantenphysik
Ein Quant als Winkel
Die Feinstrukturkonstante ist eine der wichtigsten Naturkonstanten überhaupt: In Wien fand man nun eine bemerkenswerte neue Art, sie zu messen – nämlich als Drehwinkel.
21.11.2022
Akustik | Quantenoptik
Akustische Quantentechnologie: Lichtquanten mit Höchstgeschwindigkeit sortiert
Einem deutsch-spanischen Forscherteam ist es gelungen einzelne Lichtquanten mit höchster Präzision zu kontrollieren.

04.11.2019
Atomphysik | Elektrodynamik

Rastertunnelmikroskop zeigt Magnetismus in atomarer Auflösung
Wissenschaftler aus Frankreich, Spanien und Deutschland haben einen Durchbruch bei der Vermessung magnetischer Strukturen erzielt.
13.02.2020
Elektrodynamik | Festkörperphysik | Quantenoptik

Forschenden gelang es erstmals, das elektrische Feld eines Attosekunden-Impulses zeitlich zu gestalten
Chemische Reaktionen werden auf ihrer grundlegendsten Ebene von ihrer jeweiligen elektronischen Struktur und Dynamik bestimmt.
23.07.2018
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Studie zu Werkstoffprüfung: Schäden in nichtmagnetischem Stahl mit Magnetismus aufspüren
Verschleiß, Korrosion, Materialermüdung – diese Abnutzungserscheinungen sind den meisten Werkstoffen gemein.
14.01.2019
Elektrodynamik

5000 mal schneller als ein Computer
Ein atomarer Gleichrichter für Licht erzeugt einen gerichteten elektrischen Strom.
18.10.2018
Elektrodynamik

Datenspeicher der Zukunft: Extrem kleine magnetische Nanostrukturen mit Tarnkappen beobachtet
Neuartige Konzepte der magnetischen Datenspeicherung zielen darauf, besonders kleine magnetische Bits in einem Speicherchip hin- und herzuschicken, dicht gepackt abzuspeichern und später wieder auszulesen.
15.10.2021
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Ultraschneller Magnetismus
Magnetische Festkörper können mit einem Laserpuls entmagnetisiert werden.
24.10.2018
Astrophysik | Elektrodynamik

Erdmagnetfeld in etwa 90 Kilometer Höhe mithilfe von künstlichen Sternen vermessen
Internationale Kooperation nutzt durch Laser erzeugte künstliche Leitsterne zur Vermessung des Erdmagnetfelds in der Natriumschicht der Atmosphäre.
11.07.2019
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Leistungsstärkere weiße OLEDs: Dresdner Physiker befreien Photonen mittels Nanostrukturen
Organische Leuchtdioden (OLEDs) haben dank intensiver Forschungsarbeiten in den letzten Jahrzehnten den Elektronikmarkt immer weiter erobert – von OLED-Handydisplays bis zu herausrollbaren Fernsehbildschirmen, die Liste der Anwendungsfelder ist lang.
16.07.2018
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen
„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin.
25.01.2021
Elektrodynamik | Teilchenphysik

Ladungsradien der Quecksilberkerne 207Hg und 208Hg wurden erstmals vermessen
Was hält Atomkerne im Innersten zusammen?
02.03.2020
Sterne | Elektrodynamik

Kugelsternhaufen flattern im galaktischen Wind
Das Magnetfeld der Milchstraße spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unserer Galaxie, wobei man allerdings noch sehr wenig über seine Struktur auf kleinen Größenskalen weiß und, ob es sich in den Halo der Milchstraße fortsetzt.
11.07.2019
Planeten | Monde | Elektrodynamik

Jupiters Polarlichter werden durch Wechselströme erzeugt
Internationales Forscherteam vermisst das Stromsystem, das die Polarlichter des Jupiters generiert / Schwefeldioxidgas vom Mond Io ist die Ursache für das Stromsystem des Gasplaneten.
20.06.2018
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Radar verschafft Durchblick in der Robotik
Mit seiner Radar-on-Chip-Technologie hat das Fraunhofer FHR die Vorteile von Radar nun auch für die Robotik nutzbar gemacht und das im EU-Projekt Smokebot bewiesen.
21.12.2020
Elektrodynamik | Teilchenphysik

Skyrmionen – Grundlage für eine vollkommen neue Computerarchitektur?
Skyrmionen sind magnetische Objekte, von denen sich Forscher weltweit versprechen, mit ihnen die neuen Informationseinheiten für die Datenspeicher und Computerarchitektur der Zukunft gefunden zu haben.
21.12.2020
Elektrodynamik | Teilchenphysik

Kartierung eines kurzlebigen Atoms
Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden, Russland und den USA unter der Leitung von Wissenschaftern des European XFEL hat Ergebnisse eines Experiments veröffentlicht, das neue Möglichkeiten zur Untersuchung von Übergangszuständen in Atomen und Molekülen eröffnet.
24.02.2020
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Kurzfilm eines magnetischen Nanowirbels
Erstmals haben Forschende am Paul Scherrer Institut PSI einen «3-D-Film» von magnetischen Vorgängen im Nanometerbereich aufgenommen.
19.11.2020
Elektrodynamik | Teilchenphysik

Einbahnstraße für Elektronen
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat experimentell beobachtet, dass konischen Durchschneidungen - ein quantenmechanisches Phänomen - für einen ultraschnellen, gerichteten Energietransport zwischen benachbarten Molekülen eines Nanomaterials sorgen.
28.10.2019
Elektrodynamik | Plasmaphysik

Ein übersehenes Puzzleteil des Sonnendynamos: Forscherteam weist besondere Form magnetischer Instabilität nach
Im rotierenden Plasma der Sonne wirkt ein bis dato unbeachteter Mechanismus: eine magnetische Instabilität, von der Wissenschaftler zuvor dachten, dass sie unter diesen Bedingungen physikalisch unmöglich wäre.
13.04.2020
Elektrodynamik

Neue Methode zur temperaturabhängigen Erzeugung von Terahertz-Strahlung
Physiker der Universitäten Augsburg und Münster haben einen neuartigen Emitter zur Erzeugung von Terahertz-Strahlung vorgestellt, der sich durch Variation der Temperatur an- oder abschalten lässt.
15.04.2019
Atomphysik | Elektrodynamik | Quantenphysik

Anregungen magnetischer Valenzbindungen
Augsburger Physikern gelingt der experimentelle Nachweis fundamentaler Prozesse in Quanten-Spinflüssigkeiten.
05.06.2019
Elektrodynamik | Geophysik

Magnetismus im Erdmantel entdeckt
Das riesige Magnetfeld, das die Erde umgibt, sie vor Strahlen und geladenen Teilchen aus dem All schützt und an dem sich viele Tiere sogar orientieren können, ist in ständigem Wandel – weshalb es auch unter ständiger Beobachtung von Geowissenschaftlern ist.
13.09.2022
Astrophysik | Elektrodynamik

Simulation hilft bei der Suche nach dem Ursprung kosmischer Strahlung
Ein internationales Forschungsteam hat ein Computerprogramm entwickelt, mit dem sich der Transport kosmischer Strahlung durch das All simulieren lässt.
26.09.2018
Elektrodynamik

Höchste Taktraten lassen Elektronik kalt
nternationales Physiker-Team kombiniert Lichtwellen-Elektronik mit topologischen Isolatoren.
24.03.2021
Schwarze_Löcher | Elektrodynamik

Astronomen bilden Magnetfelder am Rand des Schwarzen Lochs von M 87 ab
Ein neuer Blick auf das massereiche Objekt im Zentrum der Galaxie M 87 zeigt das Erscheinungsbild in polarisierter Radiostrahlung.
03.01.2022
Sterne | Elektrodynamik | Plasmaphysik

Die Sonne ins Labor holen
Warum die Sonnenkorona Temperaturen von mehreren Millionen Grad Celsius erreicht, ist eines der großen Rätsel der Sonnenphysik.
28.11.2021
Elektrodynamik | Optik

holographische Videotechnologie
Videokonferenzen haben in der Pandemie den Arbeitsalltag bestimmt und werden auch künftig eine größere Rolle spielen.
06.01.2020
Galaxien | Teleskope | Elektrodynamik

Ein sich wiederholender Radiostrahlungsausbruch aus einer Spiralgalaxie
Das Radioteleskop Effelsberg ist an der Untersuchung eines sich wiederholenden schnellen Radiostrahlungsausbruchs beteiligt, mit dem es möglich wurde, den Ursprung des Ausbruchs in einer Spiralgalaxie zu lokalisieren.
07.08.2018
Monde | Elektrodynamik | Astrophysik

Millionenfache Verstärkung elektromagnetischer Wellen nahe Jupiter-Mond Ganymed
"Chorwellen" heißen so, weil sie klingen wie der Vogelchor im Morgengrauen.
25.05.2020
Elektrodynamik

Batterieforschung: Lithium kommt in Sicht
Eine Kombination mikroskopischer Verfahren rückt leistungsfähigere Batteriematerialien in greifbare Nähe.
28.01.2019
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Jülicher Forscher erhöhen Leerlaufspannung von Perowskit-Solarzellen
Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich ist es gelungen, die Leerlaufspannung von Perowskit-Solarzellen auf einen Rekordwert von 1,26 Volt zu erhöhen.
01.06.2020
Astrophysik | Elektrodynamik

Heiße Sterne werden von riesigen magnetischen Flecken heimgesucht
Astronomen haben mit Hilfe von Teleskopen der Europäischen Südsternwarte (ESO) riesige Flecken auf der Oberfläche extrem heißer Sterne entdeckt, die sich in Sternhaufen verstecken.
03.05.2019
Elektrodynamik | Quantenoptik

Quantensensor für Lichtteilchen
Ein Photodetektor wandelt Licht in ein elektrisches Signal um, das Licht geht dabei verloren.
07.11.2018
Astrophysik | Elektrodynamik

Magnetfeld heizt Weißen Zwergen ein
Universität Tübingen an internationaler Studie beteiligt: Erstmals lässt sich erklären, warum mancher der Sternreste besonders heiß wird.
24.04.2015
Astrophysik | Elektrodynamik

Starke Magnetfelder bei Schwarzem Loch nachgewiesen
Wissenschaftler der Universität Göttingen haben erstmals die Existenz von sehr starken Magnetfeldern in der Umgebung eines supermassereichen Schwarzen Lochs nachgewiesen.
03.04.2020
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Den Regen für Hydrovoltaik nutzen
Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen.
13.12.2019
Elektrodynamik

Wie wird aus magnetischem Strom elektrischer Strom?
Internationales Physiker-Team beleuchtet Mechanismen, durch die sich magnetische in elektrische Ströme in Schichtstrukturen umwandeln lassen.
06.05.2018
Elektrodynamik

„Elektrisierende“ Chemie unter der Lupe
Die Chemie hat eine „elektrisierende“ Zukunft: Mit der steigenden Verfügbarkeit elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen wird es in der Zukunft möglich sein, viele chemische Prozesse durch elektrischen Strom anzutreiben.
24.02.2020
Teilchenphysik | Elektrodynamik | Festkörperphysik

Elektronenbeugung zeigt winzige Kristalle in neuem Licht
Um die biologischen Funktionen von Proteinen, den Bausteinen des Lebens, zu verstehen, ist es unerlässlich, ihre Struktur zu erforschen.
16.04.2018
Elektrodynamik | Biophysik

Experiment an BESSY II zeigt, wie der Kompass in magnetisch empfindlichen Bakterien funktioniert
Bakterien sind ungeheuer vielfältig, nicht nur von Gestalt, sondern auch in ihren Eigenschaften.
24.04.2015
Astrophysik | Elektrodynamik

ALMA bringt starkes Magnetfeld in der Nähe eines supermassereichen Schwarzen Lochs
Wissenschaftler haben mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) am Rand des Ereignishorizonts eines supermassereichen Schwarzen Lochs ein extrem starkes Magnetfeld aufgespürt, das alle bisher im Zentrum einer Galaxie gemessenen Felder in den Schatten stellt.
26.04.2019
Elektrodynamik | Thermodynamik | Festkörperphysik

Terahertz-Spektroskopie vertieft Einblick in Halbleiter
Billiardstoß oder Auffahrunfall?
16.05.2018
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Gedruckte »in-situ« Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend und lokal produzierbar
Die Photovoltaik (PV) ist eine der Hauptsäulen einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.
17.06.2020
Astrophysik | Elektrodynamik

Teilchenbeschleunigung in Centaurus A lokalisiert
Der Ursprung höchstenergetischer Gammastrahlung in der 12 Millionen Lichtjahre entfernten Radiogalaxie Centaurus A konnte erstmals lokalisiert werden: Er ist bis in den sogenannten Jet – einen riesigen, gerichteten Materiestrom – ausgedehnt.
25.09.2019
Elektrodynamik | Strömungsmechanik

Weltweit erste Validierung der Aerodynamik von großen Windenergieanlagen
Weltweit zum ersten Mal prüft das Fraunhofer IWES die Aerodynamik für Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von mehr als fünf Megawatt (MW).
19.09.2019
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Flüssigkristalline „Stromkabel“
Forscher der JGU synthetisieren neue Flüssigkristalle, die Strom gerichtet leiten können.
28.06.2018
Elektrodynamik | Teilchenphysik

Magnetische Skyrmionen - nicht die einzigen ihrer Art
Jülicher Forscher entdecken neuartige partikelähnliche Magnetstrukturen für das Speichern von Daten.
10.12.2019
Elektrodynamik | Festkörperphysik

Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden
Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften.
18.04.2018
Elektrodynamik | Festkörperphysik | Quantenoptik

Laser erzeugt Magnet – und radiert ihn wieder aus
Mit einem Laserstrahl in einer Legierung magnetische Strukturen zu erzeugen und anschließend wieder zu löschen – das gelang Forschern vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Universität von Virginia in Charlottesville, USA.
03.06.2021
Planeten | Astrophysik | Elektrodynamik

Solar Orbiter: Neues vom ungewöhnlichen Magnetfeld der Venus
Solar Orbiter ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der NASA, die bahnbrechende neue Erkenntnisse über die Sonne liefern wird.
25.01.2021
Elektrodynamik | Quantenoptik

Physiker erzeugen und leiten Röntgenstrahlen simultan
Röntgenstrahlung ist meist ungerichtet und schwer zu leiten.