| Physikalische Kennzahl | |||||||||
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| Name | Weber-Zahl | ||||||||
| Formelzeichen | $ {\mathit {We}} $ | ||||||||
| Dimension | dimensionslos | ||||||||
| Definition | $ {\mathit {We}}={\frac {\rho \,v^{2}\,L}{\sigma }} $ | ||||||||
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| Benannt nach | Moritz Weber | ||||||||
| Anwendungsbereich | Zweiphasenströmungen | ||||||||
Die Weber-Zahl (Formelzeichen: Fehler beim Parsen (MathML mit SVG- oder PNG-Rückgriff (empfohlen für moderne Browser und Barrierefreiheitswerkzeuge): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): \mathit{We} ) ist eine dimensionslose Kennzahl der Strömungsmechanik. Sie ist das Verhältnis von Trägheitskraft zur stabilisierenden Oberflächenkraft bei Zweiphasenströmungen, zum Beispiel ein Wassertropfen in Luft.
Dabei ist Fehler beim Parsen (MathML mit SVG- oder PNG-Rückgriff (empfohlen für moderne Browser und Barrierefreiheitswerkzeuge): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): \rho die Dichte, Fehler beim Parsen (MathML mit SVG- oder PNG-Rückgriff (empfohlen für moderne Browser und Barrierefreiheitswerkzeuge): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): v die relative Strömungsgeschwindigkeit zwischen umgebenden Medium und dem Tropfen, Fehler beim Parsen (MathML mit SVG- oder PNG-Rückgriff (empfohlen für moderne Browser und Barrierefreiheitswerkzeuge): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): L die charakteristische Länge, also meist der Durchmesser des Tropfens und Fehler beim Parsen (MathML mit SVG- oder PNG-Rückgriff (empfohlen für moderne Browser und Barrierefreiheitswerkzeuge): Ungültige Antwort („Math extension cannot connect to Restbase.“) von Server „https://wikimedia.org/api/rest_v1/“:): \sigma die Oberflächenspannung.
Die Weber-Zahl dient als Maß für die Blasenbildung und Tropfenverformung insbesondere zur Charakterisierung der Zerstäubungsqualität eines Sprays. Je größer sie ist, umso größer ist die Deformationswirkung der Anströmung für den Tropfen und umso weiter hat sich der Tropfen von der Kugelform entfernt und umso stärker zerfällt der Flüssigkeitsstrahl.
Die Weber-Zahl ist nach Moritz Weber (1871–1951) benannt.[1]