Martin Wegener: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
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Wegener studierte [[Physik]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]], nach dem Diplom 1986 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er dort 1987. Nach drei Monaten als Wissenschaftlicher Assistent an der [[Universität Kaiserslautern]] und einem zweijährigen Forschungsaufenthalt an den [[Bell Laboratories|AT&T Bell Laboratories]] in [[Holmdel]] ([[New Jersey]]) wurde er 1990 auf eine C3-Professur für Experimentelle Festkörperphysik an der [[Technische Universität Dortmund|Universität Dortmund]] berufen. Er übernahm 1995 einen Lehrstuhl für Angewandte Physik an der [[Universität Karlsruhe]] und ist seit 2001 Koordinator des [[DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen|DFG-Centrums für Funktionelle Nanostrukturen]], eine der größten nanowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa.
Wegener studierte [[Physik]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]], nach dem Diplom 1986 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er dort 1987. Nach drei Monaten als Wissenschaftlicher Assistent an der [[Universität Kaiserslautern]] und einem zweijährigen Forschungsaufenthalt an den [[Bell Laboratories|AT&T Bell Laboratories]] in [[Holmdel]] ([[New Jersey]]) wurde er 1990 auf eine C3-Professur für Experimentelle Festkörperphysik an der [[Technische Universität Dortmund|Universität Dortmund]] berufen. Er übernahm 1995 einen Lehrstuhl für Angewandte Physik an der [[Universität Karlsruhe]] und ist seit 2001 Koordinator des [[DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen|DFG-Centrums für Funktionelle Nanostrukturen]], eine der größten nanowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa. Seit 2019 ist er Co-Sprecher des [[Exzellenzinitiative|Exzellenzclusters]] ''3D Matter Made to Order'' (gemeinsam mit [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], Sprecher Prof. [[Uwe Bunz]]).


Wegener beschäftigt sich vorwiegend mit der [[Kurzzeitspektroskopie]] an [[Halbleiter]]n, Quanten-Kinetik, Nano-Optik, Photonischen Kristallen und [[Metamaterialien]].<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=PthvzKSGuCk Video Profil von Martin Wegener]</ref> Er wurde 2000 mit dem [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis|Leibnizpreis]] der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]] ausgezeichnet und erhielt 2005 den [[Descartes-Preis|Descartes-Forschungspreis]] der [[Europäische Union|EU]] für die Entwicklung künstlicher Strukturen mit völlig neuartigen optischen Eigenschaften.
Wegener beschäftigt sich vorwiegend mit der [[Kurzzeitspektroskopie]] an [[Halbleiter]]n, Quanten-Kinetik, Nano-Optik, Photonischen Kristallen und [[Metamaterialien]].<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=PthvzKSGuCk Video Profil von Martin Wegener]</ref> Er wurde 2000 mit dem [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis|Leibnizpreis]] der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]] ausgezeichnet und erhielt 2005 den [[Descartes-Preis|Descartes-Forschungspreis]] der [[Europäische Union|EU]] für die Entwicklung künstlicher Strukturen mit völlig neuartigen optischen Eigenschaften.
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* Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg 2005
* Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg 2005
* [[Carl-Zeiss-Forschungspreis]] 2006
* [[Carl-Zeiss-Forschungspreis]] 2006
* Mitglied der [[Leopoldina]] 2006<ref>{{Leopoldina|1159|Name=Prof. Dr. Martin Wegener|Kommentar=mit Bild|Datum=15. Juli 2016}}</ref>
* Mitglied der [[Leopoldina]] 2006<ref>{{Leopoldina|1159|Kommentar=mit Bild|Datum=15. Juli 2016}}</ref>
* Otto-Haxel Award 2007
* Otto-Haxel Award 2007
* Fellow of the Optical Society of America 2008
* Fellow of the Optical Society of America 2008

Aktuelle Version vom 20. November 2020, 17:51 Uhr

Klaus Martin Wegener (* 1961 in Bergneustadt) ist ein deutscher Physiker.

Leben

Wegener studierte Physik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, nach dem Diplom 1986 promovierte er dort 1987. Nach drei Monaten als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kaiserslautern und einem zweijährigen Forschungsaufenthalt an den AT&T Bell Laboratories in Holmdel (New Jersey) wurde er 1990 auf eine C3-Professur für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Dortmund berufen. Er übernahm 1995 einen Lehrstuhl für Angewandte Physik an der Universität Karlsruhe und ist seit 2001 Koordinator des DFG-Centrums für Funktionelle Nanostrukturen, eine der größten nanowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa. Seit 2019 ist er Co-Sprecher des Exzellenzclusters 3D Matter Made to Order (gemeinsam mit Universität Heidelberg, Sprecher Prof. Uwe Bunz).

Wegener beschäftigt sich vorwiegend mit der Kurzzeitspektroskopie an Halbleitern, Quanten-Kinetik, Nano-Optik, Photonischen Kristallen und Metamaterialien.[1] Er wurde 2000 mit dem Leibnizpreis der DFG ausgezeichnet und erhielt 2005 den Descartes-Forschungspreis der EU für die Entwicklung künstlicher Strukturen mit völlig neuartigen optischen Eigenschaften.

Auszeichnungen

  • Stipendiat der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
  • Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg für seine Lehrtätigkeit, 1998
  • Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2000
  • Descartes-Forschungspreis der EU, 2005
  • Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg 2005
  • Carl-Zeiss-Forschungspreis 2006
  • Mitglied der Leopoldina 2006[2]
  • Otto-Haxel Award 2007
  • Fellow of the Optical Society of America 2008
  • Hector Wissenschaftspreis 2009[3]
  • Mitglied der Hector Fellow Academy 2013[4]
  • Erwin-Schrödinger-Preis 2016

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Video Profil von Martin Wegener
  2. Mitgliedseintrag von Martin Wegener (mit Bild) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 15. Juli 2016.
  3. Verleihung des Hector Wissenschaftspreises
  4. Gründungszeremonie der Hector Fellow Academy

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