Neue Studie könnte Verteilung der Dunklen Materie in Galaxien erklären

Physik-News vom 27.02.2019


Dunkle-Materie-Teilchen können sich nur dann aneinander streuen, wenn sie die richtige Energie haben. Das erklären Wissenschaftler des Kavli Institute for Physics and Mathematics of the Universe (Japan), von DESY und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe von Physical Review Letters erschienen ist. Mit ihrer Theorie können die Forscher erklären, warum Galaxien – von den kleinsten bis zu den größten – genau die Formen haben, die sie einnehmen. Sie bieten damit eine plausible Antwort auf ein jahrelang ungelöstes Problem.

Dunkle Materie ist eine mysteriöse und bisher unentdeckte Form der Materie, die mehr als 80 Prozent der Materie im Universum ausmacht. Ihre Eigenschaften sind unbekannt, aber es wird angenommen, dass sie durch ihre Gravitationskraft zentral für die Bildung von Sternen und Galaxien verantwortlich ist, die schließlich auch zu unserer Existenz führte.


Die Dunkle Materie scheint in kleinen Galaxien nicht sehr stark zusammenzuklumpen, aber ihre Dichte steigt im Zentrum größerer Systeme wie Galaxienhaufen stark an. Dieser Unterschied war rätselhaft.

Publikation:


Xiaoyong Chu, Camilo Garcia-Cely and Hitoshi Murayama
Velocity dependence from resonant self-interacting dark matter
Physical Review Letters, 2019

DOI: 10.1103/PhysRevLett.122.071103



„Die Dunkle Materie ist in gewisser Weise unsere Mutter, die uns alle zur Welt gebracht hat. Aber wir haben sie nie kennengelernt; irgendwie wurden wir bei der Geburt getrennt. Wer ist sie? Das ist die Frage, der wir nachgehen“, sagt Hitoshi Murayama, Professor an der University of California Berkeley und Principal Investigator am Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe.

Astronomen haben herausgefunden, dass die Dunkle Materie nicht so sehr zu verklumpen scheint, wie es bisherige Computersimulationen vermuten lassen. Wenn die einzige Kraft, durch die die Dunkle Materie interagiert, die nur anziehend wirkende Schwerkraft ist, dann müsste die Dichte der Dunklen Materie im Zentrum von Galaxien sehr hoch werden. Allerdings scheint die Dunkle Materie gerade in den Zentren kleiner, schwacher Galaxien, den so genannten Zwergsphäroiden, nicht so dicht zu werden wie erwartet.

Dieses Verhalten könnte erklärt werden, wenn die Dunkle Materie in der Lage ist, mit sich selbst zu interagieren, also wie Billardkugeln miteinander zu kollidieren, so dass sie sich nach einer Kollision gleichmäßiger verteilen kann. Ein Problem dieser Idee ist allerdings, dass sich die Dunkle Materie in größeren Systemen wie Galaxienhaufen doch zu verdichten scheint, nur in kleinen Systemen nicht. Die Frage ist: Weshalb verhält sich die Dunkle Materie in Zwerggalaxien und Galaxienhaufen unterschiedlich? Ein internationales Forscherteam hat eine Theorie entwickelt, die dieses Rätsel lösen könnte, und gleichzeitig die Hypothese unterstützt, dass Dunkle Materie aus Teilchen besteht, die miteinander kollidieren können.

„Wenn Teilchen der Dunklen Materie nur mit einer niedrigen, aber sehr speziellen Geschwindigkeit aneinander streuen, kann dies oft in Zwergsphäroiden vorkommen, wo die Teilchen sich langsam bewegen, aber selten in Galaxienhaufen, wo sie sich schnell bewegen. Sie müssen eine Resonanz treffen, damit es zur Kollision kommt“, sagt der chinesische Physiker Xiaoyong Chu, Postdoc an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Resonanz ist ein auch im Alltag sehr verbreitetes Phänomen: Ein Kind auf einer Schaukel muss mit einer ganz bestimmten Frequenz angeschoben werden, damit es höher und höher schwingt. Oder wenn man eine schwingende Stimmgabel in die Nähe einer Gitarre bringt, beginnt die Gitarrensaite genau dann zu schwingen, wenn sie richtig gestimmt ist. Das sind Beispiele für Resonanzen, sagt Murayama. Das Team vermutet, dass sich die Dunkle Materie genau so verhält: Die Teilchen der Dunklen Materie kollidieren sehr viel häufiger, wenn sie sich mit einer bestimmten Energie bewegen. „Soweit wir wissen, ist dies die einfachste Erklärung für das Rätsel. Sie könnte uns beim Verständnis, was Dunkle Materie ist, ein großes Stück voranbringen“, sagt Murayama.

Das Team war jedoch nicht von Beginn an davon überzeugt, dass eine so einfache Theorie bisherige Messdaten richtig beschreiben würde. „Zuerst waren wir etwas skeptisch, ob diese Idee die Daten aus Beobachtungen erklären würde; aber als wir es ausprobiert haben, hat es fantastisch funktioniert“, sagt der kolumbianische Forscher Camilo Garcia Cely, Postdoc bei DESY.

Damit ihre Beschreibung funktioniert, muss die Resonanz sehr nah an der zweifachen Masse eines Dunkle-Materie-Teilchens liegen. Die Forscher glauben, dass es kein Zufall ist, dass die Dunkle Materie genau die richtige Resonanzenergie für die Kollisionen trifft. „Es gibt viele andere Systeme in der Natur, die ähnliche Zufälle aufweisen: Bei der Kohlenstoffproduktion in Sternen zum Beispiel treffen Alpha-Teilchen auf eine Resonanz von Beryllium, die wiederum auf eine Resonanz von Kohlenstoff trifft und so die Bausteine produziert, die alles Leben auf der Erde hervorgebracht haben“, sagt Garcia Cely.

„Dieses Verhalten der Dunklen Materie kann auch ein Hinweis darauf sein, dass unsere Welt mehr Dimensionen hat, als wir sehen. Wenn sich ein Teilchen in solchen Extra-Dimensionen bewegt, hat es eine gewisse Bewegungsenergie. Wir, die wir die zusätzlichen Dimensionen nicht sehen, beobachten die Energie als Masse, dank Einsteins Formel E=mc2 - Energie und Masse sind äquivalent. Vielleicht bewegt sich ein Teilchen in der zusätzlichen Dimension doppelt so schnell, so dass seine Masse genau doppelt so groß ist wie die Masse der Dunklen Materie“, sagt Chu.

Im nächsten Schritt will das Forscherteam ihre Theorie mit Beobachtungsdaten untermauern. "Wenn sie zutrifft, wird die zukünftige und detailliertere Beobachtung verschiedener Galaxien zeigen, dass die Streuung der Dunklen Materie tatsächlich von ihrer Geschwindigkeit abhängt“, sagt Murayama, der auch eine eigene internationale Gruppe leitet, die genau dies mit dem im Bau befindlichen Prime Focus Spektrograph untersuchen will. Das 80 Millionen US-Dollar teure Instrument, das auf dem Teleskop'>Subaru-Teleskop auf dem Berg Mauna Kea auf Big Island, Hawaii, installiert wird, wird in der Lage sein, die Geschwindigkeiten von Tausenden von Sternen in Zwergsphäroiden zu messen.


Die News der letzten 14 Tage 11 Meldungen

28.11.2022
Elektrodynamik | Festkörperphysik
Wie man Materialien durchschießt, ohne etwas kaputt zu machen
Wenn man geladene Teilchen durch ultradünne Materialschichten schießt, entstehen manchmal spektakuläre Mikro-Explosionen, manchmal bleibt das Material fast unversehrt.
25.11.2022
Sonnensysteme | Astrophysik
Im dynamischen Netz der Sonnenkorona
In der mittleren Korona der Sonne entdeckt ein Forscherteam netzartige, dynamische Plasmastrukturen – und einen wichtigen Hinweis auf den Antrieb des Sonnenwindes.
25.11.2022
Exoplaneten | Astrophysik
Rätselraten um einen jungen Exo-Gasriesen
Eine Foschergruppe hat einen Super-Jupiter um den sonnenähnlichen Stern HD 114082 entdeckt, der mit einem Alter von 15 Millionen Jahren der jüngste Exoplanet seiner Art ist.
24.11.2022
Teilchenphysik | Festkörperphysik | Quantenphysik
Spin-Korrelation zwischen gepaarten Elektronen nachgewiesen
Physiker haben erstmals experimentell belegt, dass es eine negative Korrelation gibt zwischen den beiden Spins eines verschränkten Elektronenpaares aus einem Supraleiter.
23.11.2022
Festkörperphysik | Quantenoptik
Lichtstrahlen beim Erlöschen zusehen
Ein Forschungsteam konnte erstmals messen, wie das Licht eines Leuchtzentrums in einem Nanodraht nach dessen Anregung durch einen Röntgenpuls abklingt.
22.11.2022
Exoplaneten | Teleskope
Weltraumteleskop JWST: Neues von den Atmospären von Exoplaneten
Beobachtungen des Exoplaneten WASP-39b mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) haben eine Fülle von Informationen über die Atmosphäre des Planeten geliefert.
21.11.2022
Galaxien | Schwarze Löcher | Teleskope
Schärfster Blick in den Kern eines Quasars
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern präsentiert neue Beobachtungen des ersten jemals identifizierten Quasars.
22.11.2022
Festkörperphysik | Physikdidaktik
Chemielehrbücher: Es gibt keine Kohlensäure - Falsch!
Die Existenz von Kohlensäure war in der Wissenschaft lange umstritten: theoretisch existent, praktisch kaum nachweisbar, denn an der Erdoberfläche zerfällt die Verbindung.
21.11.2022
Quantenphysik
Ein Quant als Winkel
Die Feinstrukturkonstante ist eine der wichtigsten Naturkonstanten überhaupt: In Wien fand man nun eine bemerkenswerte neue Art, sie zu messen – nämlich als Drehwinkel.
21.11.2022
Akustik | Quantenoptik
Akustische Quantentechnologie: Lichtquanten mit Höchstgeschwindigkeit sortiert
Einem deutsch-spanischen Forscherteam ist es gelungen einzelne Lichtquanten mit höchster Präzision zu kontrollieren.

14.01.2021
Thermodynamik

Wie Aerosole entstehen
Forschende der ETH Zürich haben mit einem Experiment untersucht, wie die ersten Schritte bei der Bildung von Aerosolen ablaufen.
20.02.2019
Atomphysik | Thermodynamik

Wasser ist homogener als gedacht
Um die bekannten Anomalien in Wasser zu erklären, gehen manche Forscher davon aus, dass Wasser auch bei Umgebungsbedingungen aus einer Mischung von zwei Phasen besteht.
29.08.2018
Thermodynamik

Wie Wolken auch bei niedrigen Temperaturen entstehen
Kleine, mit freiem Auge nicht sichtbare Aerosolpartikel in der Luft ermöglichen die Entstehung von Wolken.
07.03.2019
Elektrodynamik | Thermodynamik

Ein Thermofühler für magnetische Bits
Neues Konzept zur energieeffizienten Datenverarbeitung.
27.06.2018
Teilchenphysik | Thermodynamik

Studie erlaubt Einblick in Physik des Higgs-Teilchens
Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, ein supraleitendes Gas in einen exotischen Zustand zu versetzen.
20.11.2019
Teleskope | Elektrodynamik | Thermodynamik

Gammablitz mit Ultra-Strahlkraft: MAGIC-Teleskope beobachten bisher stärksten Gammastrahlen-Ausbruch
Der Gammablitz, den die beiden MAGIC-Teleskope am 14.
09.08.2019
Sterne | Atomphysik | Thermodynamik

800 Milliarden Grad Celsius: Temperaturen wie in Sternenkollisionen im Labor gemessen
Sie gehören zu den heißesten Momenten im kosmischen Geschehen: die Kollisionen von Neutronensternen im Universum, bei denen chemische Elemente gebildet werden.
11.06.2018
Thermodynamik

Halbgefrorene Spinflüssigkeit
Physiker der Universität Augsburg und des Paul Scherrer Instituts entdecken Koexistenz flüssiger und gefrorener Spins in magnetischen Verbindung unter hohem Druck.
25.05.2021
Quantenphysik | Thermodynamik

Neues Quantenmaterial entdeckt
Auf eine überraschende Form von „Quantenkritikalität“ stieß ein Forschungsteam der TU Wien gemeinsam mit US-Forschungsinstituten.
05.01.2021
Thermodynamik

Weder flüssig noch fest
Entdeckung von flüssigem Glas wirft Licht auf das alte wissenschaftliche Problem des Glasübergangs: Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Konstanz entdeckt einen neuen Aggregatzustand, flüssiges Glas, mit bisher unbekannten Strukturelementen – neue Erkenntnisse über die Eigenschaften von Glas und seine Übergänge.
17.12.2018
Teilchenphysik | Thermodynamik

Beim Phasenübergang benutzen die Elektronen den Zebrastreifen
Dass Materie in drei verschiedenen Aggregatzuständen oder Phasen vorkommt (fest, flüssig und gasförmig), wissen wir aus der Schulzeit.
02.02.2022
Astrophysik | Thermodynamik

Die frühe Abkühlung unseres Universums
Astrophysiker haben eine neue Methode zur Messung der Temperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung nur 880 Millionen Jahre nach dem Urknall entwickelt.
13.06.2018
Thermodynamik | Biophysik

Der Blick durchs Schlüsselloch
Krankheitsepidemien, Börsencrashs und neuronale Netzwerke im Gehirn können dank Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zukünftig besser untersucht werden.
10.04.2019
Thermodynamik

Wasser, das nie zu Eis wird
Gibt es Wasser, das selbst bei minus 263 Grad Celsius nicht zu Eis gefriert?
18.04.2018
Thermodynamik

Forscher entdecken neue Form von Eis
Eis ist nicht gleich Eis.
11.02.2019
Thermodynamik

Halte Kontakt, nutze das Vakuum! Wie Spiegel die Chemie und Physik beeinflussen können
Symmetrien sind in der Natur allgegenwärtig – etwa die Spiegelsymmetrie der Hände oder die sechszählige Symmetrie einer Schneeflocke.
02.09.2022
Elektrodynamik | Festkörperphysik | Quantenphysik | Thermodynamik

Neues Fell für Schrödingers Katze
Ob Magnete oder Supraleiter: Materialien sind für ihre Eigenschaften bekannt, doch unter extremen Bedingungen können sich solche Eigenschaften spontan ändern.
16.10.2021
Planeten | Elektrodynamik | Thermodynamik

Neues von den ungewöhnlichen Magnetfeldern von Uranus und Neptun
Tausende Grad heißes Eis - Wie es bei millionenfachem Atmosphärendruck entsteht und warum dieses leitende superionische Eis bei der Erklärung der ungewöhnlichen Magnetfelder der Gasplaneten Uranus und Neptun hilft.
22.08.2019
Kernphysik | Thermodynamik

Erstmals entschlüsselt: Wie Licht 
chemische Reaktionen in Gang hält
Um Menschen weltweit klimaverträglich mit Energie zu versorgen, gilt Wasserstoff als Brennstoff der Zukunft.
21.02.2019
Elektrodynamik | Thermodynamik | Festkörperphysik

Wie man Wärmeleitung einfriert
An der TU Wien wurde ein physikalischer Effekt entdeckt, der elektrisch leitende Materialien mit extrem niedriger Wärmeleitfähigkeit ermöglicht.
14.05.2018
Quantenoptik | Thermodynamik

Schnellster Wasserkocher der Welt – 100.000 Grad in 75 billiardstel Sekunden
Forscher erzeugen und untersuchen exotischen Zustand von Wasser per Röntgenlaser.
18.12.2019
Thermodynamik | Plasmaphysik

Den Grundlagen der Thermodynamik auf der Spur
Kieler Physiker können in Komplexen Plasmen erstmals die kaum messbare Größe Entropie bestimmen.
29.05.2018
Teilchenphysik | Thermodynamik

Wasser ist nicht gleich Wasser
Wassermoleküle kommen in zwei verschiedenen Formen mit fast identischen physikalischen Eigenschaften vor.
27.07.2021
Monde | Thermodynamik

Wasserdampf-Atmosphäre auf dem Jupitermond Ganymed
Internationales Team entdeckt eine Wasserdampfatmosphäre auf der sonnenzugewandten Seite des Mondes Jupiter-Mondes Ganymed.
18.07.2019
Kernphysik | Thermodynamik

Chemie des kosmologischen Dunklen Zeitalters im Labor untersucht
Neue Messungen ergeben eine dramatisch höhere Häufigkeit von Heliumhydrid-Ionen im frühen Universum.
22.09.2022
Festkörperphysik | Thermodynamik

Molekülschwingungen schärfer denn je messbar!
Mit Rastertunnelmikroskopen lassen sich zwar einzelne Moleküle abbilden, ihre Schwingungen waren damit bisher aber nur schwer detektierbar.
02.05.2018
Teilchenphysik | Thermodynamik

Mehr als nur Zuschauer
Physikteam der Uni Kiel erforscht Einfluss von Ionen auf atomare Bewegung.
08.08.2019
Thermodynamik | Biophysik

Wie die Natur Wasser spaltet und den Planeten mit Energie versorgt
Ein internationales Forschungsteam, darunter das Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) und die Australian National University (ANU), hat neue Ergebnisse zum Ablauf der Wasserspaltung in der natürlichen Photosynthese publiziert, ein Prozess von fundamentaler Bedeutung für das Leben auf der Erde.
26.06.2018
Quantenoptik | Thermodynamik

Neue Form von Chaos entdeckt
Die Entdeckung eines neuen Typs von Chaos durch Chemnitzer Physiker findet weltweite Beachtung – Potentielle Anwendung für Kommunikationstechnik, Kryptographie und Datenverarbeitung.
06.03.2019
Milchstraße | Thermodynamik | Astrophysik

Milchstraße und darüber hinaus: Himmelsdurchmusterung der nächsten Generation
Das 4-Meter spektroskopische Multi-Objekt-Teleskop 4MOST wird als größte Beobachtungseinrichtung ihrer Art den aktuell drängendsten astronomischen Fragen der Galaktischen Archäologie, der Hochenergie-Astrophysik, der Evolution der Galaxien sowie der Kosmologie nachgehen.
27.02.2019
Galaxien | Teilchenphysik | Thermodynamik

Neue Studie könnte Verteilung der Dunklen Materie in Galaxien erklären
Dunkle-Materie-Teilchen können sich nur dann aneinander streuen, wenn sie die richtige Energie haben.
18.12.2020
Thermodynamik

Mysterien in den Wolken: Große Tröpfchen begünstigen die Bildung kleinerer
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) berichten die über ihre neuen Erkenntnisse, wie ausfallende große Regentropfen und Eispartikel das Wachstum von Aerosolen begünstigen können, um neue Kondensationskerne oder Eiskeimteilchen in Wolken zu erzeugen.
30.08.2021
Quantenphysik | Thermodynamik

Extrem lang und unglaublich kalt
Bei der Erforschung der Welleneigenschaften von Atomen entsteht am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen für wenige Sekunden einer der „kältesten Orte des Universums“.
05.11.2021
Teilchenphysik | Thermodynamik

Elektronen-Familie erzeugt bisher unbekannten Aggregatzustand
Ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters ct.
31.08.2021
Quantenoptik | Thermodynamik

Ein Quantenmikroskop „made in Jülich“
Sie bilden Materialien mit atomarer Präzision ab und sind vielseitig einsetzbar: Forschende nutzen Rastertunnelmikroskope seit vielen Jahren, um die Welt des Nanokosmos zu erkunden.
10.01.2020
Sterne | Kernphysik | Thermodynamik

Explosion oder Kollaps: Experiment über Beta-Zerfall wirft Licht auf das Schicksal von Sternen mittlerer Masse
Einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unter ihnen mehrere vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung sowie der Technischen Universität Darmstadt, ist es gelungen, experimentell die Bedingungen von Kernprozessen in Materie, die zehn Millionen mal dichter und 25-mal heißer ist als im Mittelpunkt unserer Sonne, zu bestimmen.
22.01.2021
Festkörperphysik | Quantenoptik | Thermodynamik

Physiker filmen Phasenübergang mit extrem hoher Auflösung
Laserstrahlen können genutzt werden, um die Eigenschaften von Materialien gezielt zu verändern.
20.07.2021
Festkörperphysik | Thermodynamik

Ein Stoff, zwei Flüssigkeiten: Wasser
Wasser verdankt seine besonderen Eigenschaften möglicherweise der Tatsache, dass es aus zwei verschiedenen Flüssigkeiten besteht.
18.10.2022
Atomphysik | Thermodynamik | Quantenoptik

Lichtgetriebene Molekülschaukel
Chemiker und Physiker haben mit ultrakurzen Laserpulsen die Atome von Molekülen in Schwingung versetzt und die dabei stattfindende Dynamik der Energieübertragung analysiert.
20.09.2018
Quantenphysik | Thermodynamik

Kernphysiker stellen Beobachtungen zum quantenchromodynamischen Phasenübergang vor
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Universitäten Münster und Heidelberg sowie des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt.
26.04.2019
Elektrodynamik | Thermodynamik | Festkörperphysik

Terahertz-Spektroskopie vertieft Einblick in Halbleiter
Billiardstoß oder Auffahrunfall?
20.03.2019
Thermodynamik

Saarbrücker Sensorsystem misst Feuchtigkeit zuverlässig auch in heißen Öfen
Es behält volle Kontrolle über Trocknungsprozesse in Industrie-Öfen und misst zuverlässig den Feuchtegehalt der Luft – selbst bei hohen Temperaturen und Störfaktoren wie ausgedünsteten Substanzen: Professor Andreas Schütze, Projektleiter Tilman Sauerwald und ihr Forscherteam von der Universität des Saarlandes haben mit Partner-Unternehmen ein Sensorsystem entwickelt, das Trocknungs-, Back- und Garprozesse besonders präzise überwacht.
11.11.2019
Thermodynamik | Festkörperphysik

Effizienz-Weltrekord für organische Solarmodule aufgestellt
in Forscherteam aus Nürnberg und Erlangen hat eine neue Bestmarke für die Umwandlungseffizienz von organischen Photovoltaikmodulen (OPV) gesetzt.
26.02.2019
Thermodynamik | Festkörperphysik

Energiereiche Festkörperbatterie: Hohe Energiedichte mit Lithium-Anode und Hybridelektrolyt
Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Universität Münster haben eine neue Festkörperbatterie vorgestellt, die über eine Anode aus reinem Lithium verfügt.
16.09.2019
Elektrodynamik | Thermodynamik | Festkörperphysik

Womit werden wir morgen kühlen - Wissenschaftler bewerten das Potenzial von Werkstoffen für die magnetische Kühlung
Für das Jahr 2060 erwarten Zukunftsforscher einen Paradigmenwechsel beim globalen Energiekonsum: Erstmals wird die Menschheit mehr Energie zum Kühlen aufwenden als für das Heizen.
08.02.2019
Thermodynamik | Biophysik

Kryo-Kraftspektroskopie zeigt mechanische Eigenschaften von DNA-Bauteilen auf
Die Theorie hamburgischer Wissenschaftler zum polaritonisch verstärkten Energietransfer von Molekülen über weite Distanzen hinweg eröffnet neue Wege im chemischen Design und in der ‘spukhaften Chemie’.
02.10.2019
Thermodynamik | Quantenphysik

Quanten-Vakuum: Weniger Energie als null
Kann man sich aus dem leeren Raum Energie ausleihen, und muss man sie wieder zurückgeben?
09.05.2018
Festkörperphysik | Thermodynamik

Vorsicht, Glatteis!
Gleiten auf Eis oder Schnee ist viel einfacher als das Gleiten auf den meisten anderen Oberflächen, dies ist allgemein bekannt. Aber warum ist die Eisoberfläche rutschig?
02.05.2019
Thermodynamik | Festkörperphysik

Beton beim Explodieren beobachtet
Auch wenn Beton nicht brennbar ist, kann es bei Tunnelbränden gefährlich werden: Hochleistungsbeton kann bei hohen Temperaturen explodieren.
15.11.2022
Thermodynamik

Neue Aspekte der Oberflächenbenetzung
Wenn eine Oberfläche nass wird, spielt dabei auch die Zusammensetzung der Flüssigkeit eine Rolle.