STS-54

Missionsemblem
Missionsemblem STS-54
Missionsdaten
Mission STS-54
NSSDCA ID 1993-003A
Besatzung 5
Start 13. Januar 1993, 13:59:30 UTC
Startplatz Kennedy Space Center, LC-39B
Landung 19. Januar 1993, 13:37:47 UTC
Landeplatz Kennedy Space Center, Bahn 33
Flugdauer 5d 23h 38m 17s
Erdumkreisungen 96
Bahnhöhe 305 km
Bahnneigung 28,45°
Zurückgelegte Strecke 4,0 Mio. km
Nutzlast TDRS F
Mannschaftsfoto
v.l.n.r. Mario Runco, John Casper, Donald McMonagle, Susan Helms, Gregory Harbaugh
v.l.n.r. Mario Runco, John Casper, Donald McMonagle, Susan Helms, Gregory Harbaugh
◄  Vorher / nachher  ►
STS-53 STS-56

STS-54 (englisch Space Transportation System) ist eine Missionsbezeichnung für den US-amerikanischen Space Shuttle Endeavour der NASA. Der Start erfolgte am 13. Januar 1993. Es war die 53. Space-Shuttle-Mission und der dritte Flug der Raumfähre Endeavour.

Mannschaft

Missionsüberblick

Hauptlast war der fünfte Datenrelaissatellit der TDRS-Reihe (Tracking and Data Relay Satellite), der 6 Stunden und 13 Minuten nach dem Start ausgesetzt wurde. Später brachte ihn eine IUS-Oberstufe (Inertial Upper Stage) auf seine endgültige Umlaufbahn.

Weitere Experimente an Bord waren:

  • das Diffuse X-ray Spectrometer (DXS), mit dem Daten über die Röntgenstrahlung diffuser Quellen im Weltall aufgezeichnet wurden;
  • der Commercial General Bioprocessing Apparatus (CGPA)
  • das Chromosome and Plant Cell Division in Space Experiment (CHROMEX) zum Studium des Pflanzenwachstums;
  • das Physiological and Anatomical Rodent Experiment (PARE) zur Untersuchung des Skeletts und dessen Anpassung an die Schwerelosigkeit;
  • das Space Acceleration Measurement Equipment (SANS), um die Gravitationskräfte im erdnahen Raum zu messen;
  • das Solid Surface Combustion Experiment (SSCE) zur Messung der Ausbreitungsrate und Temperatur von brennendem Filterpapier.

Am fünften Tag der Mission führten Mario Runco und Greg Harbaugh einen fast fünfstündigen Ausstieg in der geöffneten Nutzlastbucht durch, um mehr Erfahrung über das Arbeiten im Weltall zu sammeln. Sie testeten ihre Bewegungsmöglichkeiten, stiegen ohne Hilfe der Hände in Fußhalterungen und simulierten das Tragen von großen Gegenständen.

Siehe auch

Weblinks

Commons: STS-54 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Die News der letzten Tage

22.11.2022
Exoplaneten | Teleskope
Weltraumteleskop JWST: Neues von den Atmospären von Exoplaneten
Beobachtungen des Exoplaneten WASP-39b mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) haben eine Fülle von Informationen über die Atmosphäre des Planeten geliefert.
21.11.2022
Galaxien | Schwarze Löcher | Teleskope
Schärfster Blick in den Kern eines Quasars
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern präsentiert neue Beobachtungen des ersten jemals identifizierten Quasars.
22.11.2022
Festkörperphysik | Physikdidaktik
Chemielehrbücher: Es gibt keine Kohlensäure - Falsch!
Die Existenz von Kohlensäure war in der Wissenschaft lange umstritten: theoretisch existent, praktisch kaum nachweisbar, denn an der Erdoberfläche zerfällt die Verbindung.
21.11.2022
Quantenphysik
Ein Quant als Winkel
Die Feinstrukturkonstante ist eine der wichtigsten Naturkonstanten überhaupt: In Wien fand man nun eine bemerkenswerte neue Art, sie zu messen – nämlich als Drehwinkel.
21.11.2022
Akustik | Quantenoptik
Akustische Quantentechnologie: Lichtquanten mit Höchstgeschwindigkeit sortiert
Einem deutsch-spanischen Forscherteam ist es gelungen einzelne Lichtquanten mit höchster Präzision zu kontrollieren.
18.11.2022
Schwarze Löcher | Relativitätstheorie
Rekonstruktion eines ungewöhnlichen Gravitationswellensignals
Ein Forschungsteam aus Jena und Turin (Italien) hat die Entstehung eines ungewöhnlichen Gravitationswellensignals rekonstruiert.
18.11.2022
Thermodynamik | Festkörperphysik
Bläschenbildung: Siedeprozess deutlich genauer als bisher beschrieben
Siedet eine Flüssigkeit in einem Gefäß, bilden sich am Boden winzige Dampfbläschen, die aufsteigen und Wärme mit sich nehmen.
15.11.2022
Sterne | Planeten | Atomphysik | Quantenphysik
Neues vom Wasserstoff: Erkenntnisse über Planeten und Sterne
Mit einer auf Zufallszahlen basierenden Simulationsmethode konnten Wissenschaftler die Eigenschaften von warmem dichten Wasserstoff so genau wie nie zuvor beschreiben.