Juri Wiktorowitsch Romanenko

Juri Wiktorowitsch Romanenko
Juri Wiktorowitsch Romanenko
Juri Romanenko auf einer sowjetischen Briefmarke
(links, mit Georgi Gretschko)
Land (Organisation): UdSSR ()
Rufzeichen: Таймыр („Taimyr“)
Datum der Auswahl: 27. April 1970
Anzahl der Raumflüge: 3
Start erster Raumflug: 10. Dezember 1977
Landung letzter Raumflug: 29. Dezember 1987
Gesamtdauer: 430d 18h 21min 31s
EVA-Einsätze: 4
EVA-Gesamtdauer: 10h 16min
Ausgeschieden: 11. Oktober 1988
Raumflüge

Juri Wiktorowitsch Romanenko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:ISO15924:97: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value); * 1. August 1944 in Koltubanowski, Oblast Tschkalow, Russische SFSR) ist Pilot und ehemaliger sowjetischer Kosmonaut. Als Raumschiffkommandant verwendete er das Rufzeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:149: attempt to index field 'data' (a nil value) („Taimyr“).

Leben

Nachdem Juri Romanenko 1966 den Besuch der Luftwaffenhochschule in Tschernigow erfolgreich abschloss, wurde er durch das Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum am 27. April 1970 als Kosmonaut ausgewählt. Seinen ersten Einsatz hatte der Pilot 1977 als Kommandant der ersten Stammbesatzung von Saljut 6, zu der er mit der Sojus 26 gelangte. Am 20. Dezember 1977 unternahm er einen Weltraumausstieg, um Fremdkörper aus einem Kopplungsstutzen zu entfernen. Romanenko kehrte nach 95 Tagen Aufenthalt mit Sojus 27 zur Erde zurück. 1980 flog er als Kommandant der achten Gastmannschaft von Saljut 6 mit Sojus 38 ins All.

Nachdem Juri Romanenko 1981 an der Militärakademie der Luftstreitkräfte in Monino erfolgreich seine Ausbildung zum Ingenieurpiloten abschloss, flog er 1987 als Kommandant der ersten Stammbesatzung mit Sojus TM-2 zur Raumstation Mir. Während dreier Außenbordarbeiten am 11. April, 12. Juni und 16. Juni 1987 wirkte er am Ausbau der Mir durch Installation eines Solarzellenträgers mit zwei Solarzellen mit. Während seiner gesamten aktiven Zeit als Raumfahrer war der Ingenieurpilot Ersatzmann für mehrere Sojus-Missionen. Am 11. November 1988 schied Romanenko aus dem Kosmonautencorps aus.

Später wurde Juri Romanenko Direktor des sowjetischen Buran-Programmes. 1995 schied er, zwischenzeitlich zum Oberst der russischen Luftstreitkräfte befördert, aus dem aktiven Militärdienst aus, um eine Tätigkeit bei SAO „Stilteks“ aufzunehmen.

Romanenko ist verheiratet. Eines seiner zwei Kinder ist der 1971 geborene Kosmonaut Roman Jurjewitsch Romanenko.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Stache: Raumfahrer von A bis Z. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin [Ost] 1988, ISBN 3-327-00527-3.

Quellen

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