Wilhelm Albrecht Oeltzen
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Wilhelm Albrecht Oeltzen (* 2. Oktober 1824 in Hannover; seit 1875 verschollen[1]) war ein deutscher Astronom.
Seit 1846 studierte er an der Universität Göttingen [2]. Von 1849 bis 1859 war er Assistent an der Sternwarte in Wien, danach an der Sternwarte in Paris tätig.
Sein Vater war wohl der hannoversche Stadtrichter und -syndikus Carl Philipp Ludwig Oeltzen (1792–1871).
Veröffentlichungen
- Über die Bahn des Planeten Thalia. 1853
- Argelander's Zonen-Beobachtungen von 45. bis 80. Grade nördlicher Declination, in mittleren Positionen für 1842.0 nach gerader Aufsteigung. 2 Bände. Wien 1851–1852
- Nachweis des Vorkommens von Sternen aus den Argelander'schen nördlichen Zonen in anderen Quellen. 1854
- Schwerd's Beobachtungen von Circumpolarsternen in mittleren Positionen 1828. In: Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-naturwissenschaftliche Classe Wien, 1855 (Online; PDF; 7,0 MB)
- Resultate aus der Vergleichung des Sternkatalogs von Fedorenko mit anderen Quellen. 1857
- Argelander's Zonen-Beobachtungen vom 15. bis 31. Grade südlicher Declination, in mittleren Positionen für 1850.O. Wien 1857–1858
Literatur
- Johann Christian Poggendorff: Biographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften. Bd. 2, Barth, Leipzig 1862 S. 309 (Digitalisat).
- Nordisk familjebok. Bd. 34, Stockholm 1922, Sp. 114 (Digitalisat).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Carl Friedrich Gauss: Briefwechsel mit Christian Ludwig Gerling. Berlin 1927, S. 774 (Digitalisat).
- ↑ [1]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oeltzen, Wilhelm Albrecht |
| ALTERNATIVNAMEN | Oeltzen, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Astronom |
| GEBURTSDATUM | 2. Oktober 1824 |
| GEBURTSORT | Hannover |
| STERBEDATUM | nach 1875 |