Richard Martin West
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Richard Martin West (* 1941 in Kopenhagen) ist ein dänischer Astronom, der an der Europäischen Südsternwarte (ESO) tätig war.
West entdeckte zahlreiche Kometen, darunter den spektakulären Kometen C/1975 V1 (West) sowie die periodischen Kometen 76P/West-Kohoutek-Ikemura und 123P/West-Hartley.
Er entdeckte zwischen 1976 und 1986 insgesamt 40 Asteroiden[1], darunter die Trojaner (2146) Stentor, (2148) Epeios und (20995) 1985 VY. West ist Mitentdecker (zusammen mit Hans-Emil Schuster) der Phoenix-Zwerggalaxie.
Seit 1990 ist er Mitglied der Academia Europaea.[2] Der Asteroid (2022) West ist nach ihm benannt.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Minor Planet Discoverers
- ↑ Mitgliederverzeichnis: Richard West. Academia Europaea, abgerufen am 27. Juli 2017 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | West, Richard Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Astronom |
| GEBURTSDATUM | 1941 |
| GEBURTSORT | Kopenhagen |