George Atwood
George Atwood (* Oktober 1745 in London; † 11. Juli 1807 in Westminster, London) war ein englischer Physiker und Erfinder.
Leben und Wirken
Atwood besuchte das Trinity College der Universität Cambridge, wo er promoviert wurde und als Fellow Lehraufgaben übernahm. 1776 wurde er Mitglied der Royal Society. 1784 veröffentlichte er das Lehrbuch A Treatise on the Rectilinear Motion, in der er die nach ihm benannte Atwoodsche Fallmaschine beschreibt, eine Vorrichtung zum Nachweis der Gesetze des freien Falls der Körper, und ein Buch über die Grundsätze der Physik unter dem Titel An analysis of a course of lectures on the principles of natural philosophy.
In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit dem Schachspiel. Er war ein Schüler Philidors, mit dem er zahlreiche Partien spielte, von denen 14 erhalten sind. Atwoods Aufzeichnungen dienten als Grundlage des 1835 von George Walker veröffentlichten Buches A selection of games at chess, actually played by Philidor and his Contemporaries.[1]
Auszeichnungen und Ehrungen
- 1769 Smith-Preis
- 1796 Copley-Medaille
Der Mondkrater Atwood ist nach ihm benannt.
Einzelnachweise
- ↑ The Man who saved Philidor, Chess.com, 31. Mai 2015
Weblinks
- Eintrag zu Atwood; George (1746 - 1807) im Archiv der Royal Society, London
- Eintrag in der Classic Encyclopedia (Memento vom 11. Juli 2007 im Internet Archive) (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Atwood, George |
| KURZBESCHREIBUNG | englischer Physiker und Erfinder |
| GEBURTSDATUM | Oktober 1745 |
| GEBURTSORT | London |
| STERBEDATUM | 11. Juli 1807 |
| STERBEORT | Westminster, London |