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Dörner besuchte bis 1981 das [[Elly-Heuss-Gymnasium]] in [[Wiesbaden]]. Im Anschluss studierte er [[Physik]] und [[Philosophie]] in [[Frankfurt am Main]] und [[Aachen]]. 1988 beendete Dörner sein [[Diplom|Diplomstudium]] in Physik und promovierte 1991 zum Thema "Dynamik der Einfach- und Doppelionisation von Helium in schnellen Protonenstößen". Nach seiner Promotionszeit forschte er von 1995 bis 1998 am [[Lawrence Berkeley National Laboratory]] als [[Feodor Lynen Fellow]] und später als [[Stipendiat]] der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]]. 1998 habilitierte sich Dörner zum Thema "Impulsraumimaging von atomarer Mehrteilchenreaktionsdynamik" und wurde im Folgenden Gastprofessor für Physik an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] und war Stipendiat im Rahmen des [[Heisenberg-Programm|Heisenberg-Programms]] der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]]. 2002 erhielt er einen Ruf der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist seit dem dort Professor für experimentelle [[Atomphysik]].


Dörner ist verheiratet und hat eine Tochter.
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* Adolf Messer Wissenschaftspreis
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* 2013: Ehrenprofessor der [[East China Normal University]]
* 2013: Ehrenprofessor der [[East China Normal University]]
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Aktuelle Version vom 3. Dezember 2020, 01:19 Uhr

Reinhard Dörner (* 14. März 1961 in Wiesbaden) ist ein deutscher Physiker.

Leben

Dörner besuchte bis 1981 das Elly-Heuss-Gymnasium in Wiesbaden. Im Anschluss studierte er Physik und Philosophie in Frankfurt am Main und Aachen. 1988 beendete Dörner sein Diplomstudium in Physik und promovierte 1991 zum Thema "Dynamik der Einfach- und Doppelionisation von Helium in schnellen Protonenstößen". Nach seiner Promotionszeit forschte er von 1995 bis 1998 am Lawrence Berkeley National Laboratory als Feodor Lynen Fellow und später als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1998 habilitierte sich Dörner zum Thema "Impulsraumimaging von atomarer Mehrteilchenreaktionsdynamik" und wurde im Folgenden Gastprofessor für Physik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und war Stipendiat im Rahmen des Heisenberg-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2002 erhielt er einen Ruf der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist seit dem dort Professor für experimentelle Atomphysik.

Dörner ist verheiratet und hat eine Tochter.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Dörner ist auf dem Gebiet der experimentellen Atom- und Molekülphysik tätig. Insbesondere untersucht er die dynamischen Zusammenhänge zwischen Elektronen und Kernen durch Ion/Atom-Stöße und den Einsatz von Synchrotronstrahlung und starken Laserfeldern.

Dörner ist neben Horst Schmidt-Böcking und Joachim Ullrich einer der Mitbegründer der Cold Target Recoil Ion Momentum Spectroscopy (COLTRIMS) Messmethode, die es erlaubt, atomare Vielteilchendynamik durch koinzidente Messung von Reaktionsfragmenten zu untersuchen. Die COLTRIMS-Technik wird oftmals auch als Reaktionsmikroskop bezeichnet. Für seine Beiträge zur Entwicklung dieser Messmethode erhielt er 2015 zusammen mit Robert Moshammer den Robert-Wichard-Pohl-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.[1]

Auszeichnungen

Er war bzw. ist

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Preisträgerinnen und Preisträger 2015 bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (dpg-physik.de); abgerufen am 27. November 2014.
  2. Prof. R. Dörner. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 3. April 2015; abgerufen am 1. März 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/goetheunibator.de