Paschen-Serie: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Paschen-Serie''' wird die Folge von [[Spektrallinie|Spektrallinien]] im [[Elektromagnetisches Spektrum|Spektrum]] des [[Wasserstoff|Wasserstoffatoms]] bezeichnet, deren unteres Energieniveau in der [[Elektronenkonfiguration|M-Schale]] liegt ([[Hauptquantenzahl]] <math>n_1 = 3</math>).
Als '''Paschen-Serie''' wird die Folge von [[Spektrallinie|Spektrallinien]] im [[Elektromagnetisches Spektrum|Spektrum]] des [[Wasserstoff|Wasserstoffatoms]] bezeichnet, deren unteres Energieniveau in der [[Elektronenkonfiguration|M-Schale]] liegt ([[Hauptquantenzahl]] <math>n_1 = 3</math>).


Weitere [[Liste der Emissionslinien von Wasserstoff|Serien]] sind die [[Lyman-Serie|Lyman-]], [[Balmer-Serie|Balmer-]] (vgl. auch Ausführungen dort), [[Brackett-Serie|Brackett-]] und [[Pfund-Serie|Pfund-]] und die [[Humphrey-Serie]].
Weitere [[Liste der Emissionslinien von Wasserstoff|Serien]] sind die [[Lyman-Serie|Lyman-]], [[Balmer-Serie|Balmer-]] (vgl. auch Ausführungen dort), [[Brackett-Serie|Brackett-]] und [[Pfund-Serie|Pfund-]] und die [[Humphreys-Serie]].


== Spektrum ==
== Spektrum ==
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:<math>  
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  \lambda = 1 / \tilde\nu
  \lambda = \frac{1}{\tilde\nu}
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</math>



Aktuelle Version vom 27. März 2018, 13:47 Uhr

Termschema des Wasserstoffatoms

Als Paschen-Serie wird die Folge von Spektrallinien im Spektrum des Wasserstoffatoms bezeichnet, deren unteres Energieniveau in der M-Schale liegt (Hauptquantenzahl n1=3).

Weitere Serien sind die Lyman-, Balmer- (vgl. auch Ausführungen dort), Brackett- und Pfund- und die Humphreys-Serie.

Spektrum

Die Spektrallinien der Paschen-Serie liegen allesamt im infraroten Bereich des Lichts. Sie wurden im Jahr 1908 von dem deutschen Physiker Friedrich Paschen entdeckt.

n 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Wellenlänge (nm) 1874,5 1281,4 1093,5 1004,6 954,3 922,6 901,2 886,0 874,8 866,2 820,1

Mathematische Beschreibung

Die Wellenzahlen der Spektrallinien sind durch die Formel

ν~=R(1321n2)

gegeben. Darin sind

R=1,0973731534107m1

die Rydberg-Konstante und n ganze Zahlen größer 3.

Die Wellenzahl lässt sich durch die Beziehung

λ=1ν~

in die Wellenlänge, bzw. durch

E=ν~ch

in die Energie des zugehörigen Photons umrechnen. In letzterer Formel sind c die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum und h die Plancksche Konstante.

Siehe auch

Literatur

  • F. Paschen: Zur Kenntnis ultraroter Linienspektren. In Annalen der Physik 27, 1908, S. 537–570.