0
Newsletter per E-Mail erhalten
Letzte Meldung:    Magnetfelder in einer Entfernung von fünf Milliarden Lichtjahren entdeckt   Magnetfelder spielen eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Physik des interstellaren Mediums. Es ist sehr schwierig, Magnetfelder in großen Entfernungen im frühen Universum nachzuweisen. Einem Forscherteam unter der Leitung von Sui Ann Mao vom MPIfR Bonn ist es gelungen, das Magnetfeld in einer weit entfernten Galaxie zu vermessen. Die Rotverschiebung von 0,439 entspricht einer Distanz von 4,6 Milliarden Lichtjahren. Diese Galaxie wirkt als Gravitationslinse im System CLASS B1152+199 und ist die momentan entfernteste Galaxie, in der ein zusammenhängendes Magnetfeld beobachtet wurde. Die Messungen ermöglichen neue Einsichten in Ursprung und Entwicklung von Magnetfeldern im Universum.

NGC 199

Galaxie
NGC 199
DSS-Bild von NGC 199
Sternbild Fische
Position
Epoche: J2000.0
Rektaszension 00h 39m 33,25s[1]
Deklination +03° 08′ 18,9″ [1]
Erscheinungsbild
Morphologischer Typ SA0^0^ pec:  [2]
Helligkeit (visuell) +13,7 mag [3]
Helligkeit (B-Band) +14,7 mag [3]
Winkelausdehnung 1,2′ × 0,7′ [1]
Flächenhelligkeit +13,4 mag/arcmin2 [3]
Physikalische Daten
Rotverschiebung +0,015351 ± 0,000033  [2]
Radialgeschwindigkeit +4602 ± 10 km/s  [2]
Geschichte
Entdeckung Heinrich Ludwig d'Arrest
Datum der Entdeckung 24. September 1862
Katalogbezeichnungen
NGC 199 • UGC 415 • PGC 2382 • CGCG 383-58 • MCG +0-2-111 • GC 103 •
Aladin previewer

NGC 199 ist eine linsenförmige Galaxie im Sternbild Fische. NGC 199 wurde am 24. September 1862 von dem deutsch-dänischen Astronomen Heinrich Ludwig d'Arrest entdeckt.

Weblinks

Quellen

  1. 1,0 1,1 SIMBAD Database
  2. 2,0 2,1 NASA/IPAC Extragalactic Database
  3. 3,0 3,1 3,2 Students for the Exploration and Development of Space